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SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH
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Wer hilft, dem wird geholfen: Stadtwerke Augsburg unterstützen Mitarbeiter-Engagement
Dr. Manfred Uhl (r.), Leiter Stabsstelle Marketing, übergibt an Anton Egetemeir den Scheck.
Die Mitarbeiter der Stadtwerke Augsburg setzen sich ein. Als Sozialpate, als Berater am türkischen Sorgentelefon oder als Jugendbetreuer im Schwimmverein. Ihr Engagement ist vielseitig und freiwillig. Unterstützung erfahren die Helfer durch die Stadtwerke Augsburg: Das Volunteering-Programm "Stadtwerke Helfer" fördert all jene, die Hilfe brauchen um helfen zu können.
Als Anton Egetemeir, Mitarbeiter im Kundenservice der Stadtwerke Augsburg, vom Volunteering-Programm seines Arbeitgebers erfuhr, überlegte er nicht lange. "Noch am selben Tag habe ich das Bewerbungsformular ausgefüllt und an die Stabsstelle Marketing geschickt", erinnert sich der Familienvater. Seit 25 Jahren ist er ehrenamtlich als Ausbilder für Schulsanitäter an einer Augsburger Hauptschule tätig. "Jeder Jugendliche, der erfährt, wie einfach es ist, Erste Hilfe zu leisten, schaut im Notfall nicht nur zu", begründet Egetemeir sein Engagement.
Das Schulsanitäter-Projekt überzeugte auch die Jury der Stadtwerke Augsburg. Zwei Mal im Jahr bewertet sie die eingegangenen Vorschläge und dotiert fünf ausgewählte Projekte mit je 500 Euro. Auch Egetemeirs Arbeit wurde ausgezeichnet. Seitdem ist er Teil des Kreises "Stadtwerke Helfer", einem Netzwerk aller sozial engagierten Stadtwerke-Mitarbeiter.
„Man kann mit wenig Mitteln viel bewegen, man muss es nur anpacken"
Anton Egetemeir erörtert mit den angehenden Schulsanitätern zentrale Themen der Ersten Hilfe.
Zwei bis drei Mal im Monat trifft Egetemeir an einem Freitagnachmittag die angehenden Schulsanitäter an der Friedrich-Ebert-Hauptschule in Augsburg-Göggingen. Er bespricht mit ihnen Vorfälle aus der Praxis und vermittelt medizinisches Grundlagenwissen. Und auch die Schüler zeigen Einsatz. In Kurzreferaten beleuchten sie wichtige Themen der Ersten Hilfe und lernen, frei zu sprechen und ihre Körpersprache sinnvoll einzusetzen. Auch persönlich machen die jungen Menschen einen Schritt nach vorn, betont ihr Ausbilder. "Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und im Fall der Fälle selbstbewusst zuzupacken, festigt den Charakter", beobachtet Egetemeir. "Jeder, der als Schulsanitäter tätig ist, hat eine klare Aufgabe. Für dumme Dinge wie Alkohol und Drogen ist dann einfach weniger Platz."
Die Erfahrungen, die die Heranwachsenden als Schulsanitäter sammeln, sind für einige auch nach ihrer Schulzeit richtungsweisend. Sie treten Organisationen bei, in denen sie weiterhin ehrenamtlich Erste Hilfe leisten, oder fassen in medizinischen Berufen Fuß. Denn Anerkennung tut gut. Den Schulsanitätern ebenso wie ihrem Ausbilder.
Web-Links:
Anton Egetemeir und die Schulsanitäter